Am ersten Samstag im Oktober testet Österreich landesweit sein Warn- und Alarmsystem. Dieses Jahr findet der Probealarm am 5. Oktober statt. Dabei werden über 8.000 Sirenen sowie das AT-Alert-System aktiviert.
Von 12:00 bis 12:45 Uhr ertönen daher nacheinander verschiedene Signale:
- „Sirenenprobe“ (kurzer Ton, 15 Sekunden)
- „Warnung“ (langer Dauerton, 3 Minuten)
- „Alarm“ (auf- und abschwellender Ton, 1 Minute)
- „Entwarnung“ (erneuter Dauerton, 1 Minute)
Diese Übung dient zwei Zwecken: Zum einen wird die Funktionsfähigkeit der technischen Anlagen überprüft. Zum anderen soll die Bevölkerung mit den Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.

Zivilschutz: Ein wichtiger Bestandteil der österreichischen Sicherheit
Das österreichische Sicherheitssystem umfasst verschiedene Komponenten, von denen der Zivilschutz eine zentrale Rolle spielt. Er nutzt unter anderem die vorhandenen Feuerwehrsirenen, um im Ernstfall die Bevölkerung zu alarmieren.
In unserer heutigen Welt sind wir einer Vielzahl von Gefahren ausgesetzt, die unser Leben und unsere Gesundheit bedrohen können. Doch jeder Einzelne hat die Möglichkeit, durch gezielte Vorsorgemaßnahmen und Selbstschutz die persönlichen Risiken erheblich zu minimieren.
Möchten Sie mehr über dieses wichtige Thema erfahren? Detaillierte Informationen finden Sie auf der offiziellen Website des Zivilschutzverbandes: www.zivilschutzverband.at
Zusätzlich betreibt der Zivilschutzverband einen speziellen Online-Shop für Eigenvorsorge-Produkte. Unter https://zivilschutz-shop.at/ finden Sie eine Auswahl an nützlichen Artikeln zur Krisenvorbereitung.
Wir empfehlen Ihnen, sowohl die Informationsressourcen als auch das Produktangebot zu nutzen, um Ihre persönliche Krisenvorsorge zu optimieren.
Zivilschutz und lokale Vorsorge in der Marktgemeinde Sitzendorf an der Schmida
Während der österreichweite Zivilschutz-Probealarm am 5. Oktober stattfindet, möchten wir die Gelegenheit nutzen, um auf unser eigenes Krisenvorsorgekonzept aufmerksam zu machen.
In den Jahren 2021 bis 2023 hat unsere Gemeinde in Zusammenarbeit mit den örtlichen Feuerwehren und politischen Verantwortlichen ein umfassendes Blackout-Konzept entwickelt.
Wichtige Punkte unseres Konzepts:
- Selbsthilfestützpunkte: In jeder der neun Katastralgemeinden wurde ein Stützpunkt eingerichtet, der im Notfall Wärme, Wasser, Kommunikation, Strom und Sicherheit bietet.
- Eigenvorsorge: Wir betonen die Wichtigkeit der persönlichen Vorbereitung. Jeder Haushalt sollte einen ausreichenden Lebensmittelvorrat anlegen.
- Informationsveranstaltungen: Wir planen Bürgerforen und Infoveranstaltungen, um die Bevölkerung umfassend zu informieren.
- Übungen: Unsere Feuerwehrkräfte führen regelmäßig Übungen durch, um die Einsatzbereitschaft zu optimieren und das Krisenmanagement zu verbessern.
Detaillierte Informationen zu unserem Blackout-Konzept und Tipps zur persönlichen Krisenvorsorge finden Sie in unserem Krisenratgeber.
